über jahrzehnte war der stammkunde ein wesentlicher bestandteil der einnahmen. über jahrzehnte war der stammkunde auch das stiefkind in den überlegungen vieler markenverantwortlichen.
die frage war immer: "wie komme ich zu neuen kunden?" dafür wurden die grossen budgets aufgemacht. akquise, akquise, akquise. whatelse.
diese kampfhaltung von marken sehen wir heute auch als einen ursprung für das veränderte kundenverhalten. die zeiten der grossen, nicht hinterfragten loyalität sind vorbei. langfristige bindungen? fehlanzeige. konsumenten schätzen die entscheidungsfreiheit.
geschichtsträchtige marken bekommen meist einen sympathiebonus. und die chance eines marken-mythos, den es gilt zu pflegen oder erst wieder frei zu legen.
sich immer wieder in teilen der marke neu zu erfinden und einen aktiven dialog mit seinen fans zu führen sind heute die voraussetzung, aus der marke einen mythos entstehen zu lassen oder eben diesen mythos liebevoll zu pflegen. wer nicht interessant wirkt, ist schon am abstellgleis.
und gerade der aktive dialog schliesst auch heute wieder den kreis zum stammkunden der neuen generation. die beziehung zwischen marken & menschen entscheidet auch heute über den wert einer marke. emotional wie rational.
fazit: überprüfen sie ihre beziehungsähigkeit. und damit die konstante grösse ihrer marke.